About

Die Geschichte von Tama

Das Unternehmen Sekaf Ghana Ltd. wurde 2003 von Senyo Kpelly und Kafui Bulla gegründet. Sie setzten sich zunächst den Export eines breiten Portfolios unbearbeiteter, afrikanischer Rohstoffe zum Ziel. Ab 2004 begannen sie sich auf Sheabutter zu spezialisieren, mit dem Ziel eine innovative Führungsposition in der weltweiten Shea-Industrie zu erlangen.

Zwangsläufig wurden sie dadurch mit den sozialen und finanziellen Problemen der vorwiegend weiblichen Sheanuss-Sammlerinnen im nördlichen Ghana konfrontiert. Diese leben zumeist in bitterer Armut, aufgrund nur begrenzten Zugangs zu den Absatzmärkten, mangelhafter Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und jedweden Fehlens sozialer Absicherung.

Senyo Kpelly und Kafui Bulla erkannten in dieser Situation, dass sich Ihnen die Chance bot, den von Ihnen angestrebten wirtschaftlichen Erfolg, auch dazu zu nutzen, soziale Verantwortung zu übernehmen. 2006 begannen sie daher ihre Firma umzustrukturieren, um die Lebenssituation der Menschen in einer der ärmsten Regionen Afrikas nachhaltig und dauerhaft zu verbessern.

Anstatt den Frauen lediglich die von diesen gesammelten Sheanüsse abzukaufen, begann Sekaf mit den Communities in denen die Frauen lebten Partnerschaften zu schließen, diese in die Produktionsprozesse der Verarbeitung der Nüsse einzubeziehen und diese auszubilden und praktisch darin zu unterweisen, wie die bisher zum Teil minderwertige und wechselnde Qualität der gesammelten Nüsse vermieden werden kann, die bis dahin zu einem klaren Wettbewerbsnachteil der Frauen führte.

Um dieses Ziel zu erreichen entwickelte Sekaf eine spezielle Methode, um die Lagerungsund Verarbeitungsprozesse zu verbessern. 2008 riefen die Gründer das Projekt „SheabutterVillage“ (SBV) in Kasalgu ins Leben, ein Dorf etwa 6 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Tamale im Norden Ghanas. Die Idee dieses Projektes war es, dass das Dorf für die (Land- ) Frauen einerseits als zentraler Ort für die Herstellung und Produktion von Sheabutter in Premiumqualität dient, deren Abnahme von Sekaf garantiert wird, sowie andererseits als Ausund Weiterbildungsstätte in welcher den Frauen wertvolle Fertigkeiten sowohl für ihre Arbeit als auch darüber hinaus vermittelt werden.

Anstatt den Frauen lediglich die von diesen gesammelten Sheanüsse abzukaufen, begann Sekaf mit den Communities in denen die Frauen lebten Partnerschaften zu schließen, diese in die Produktionsprozesse der Verarbeitung der Nüsse einzubeziehen und diese auszubilden und praktisch darin zu unterweisen, wie die bisher zum Teil minderwertige und wechselnde Qualität der gesammelten Nüsse vermieden werden kann, die bis dahin zu einem klaren Wettbewerbsnachteil der Frauen führte.

Um dieses Ziel zu erreichen entwickelte Sekaf eine spezielle Methode, um die Lagerungsund Verarbeitungsprozesse zu verbessern. 2008 riefen die Gründer das Projekt „SheabutterVillage“ (SBV) in Kasalgu ins Leben, ein Dorf etwa 6 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Tamale im Norden Ghanas. Die Idee dieses Projektes war es, dass das Dorf für die (Land- ) Frauen einerseits als zentraler Ort für die Herstellung und Produktion von Sheabutter in Premiumqualität dient, deren Abnahme von Sekaf garantiert wird, sowie andererseits als Ausund Weiterbildungsstätte in welcher den Frauen wertvolle Fertigkeiten sowohl für ihre Arbeit als auch darüber hinaus vermittelt werden.

Hierdurch entstand eine Win-Win-Situation für Sekaf und einem großen Teil der dort lebenden Bevölkerung. Sekaf Ghana Ltd. schuf hierdurch einen wirtschaftlich stabilen Absatzmarkt und damit eine sichere und nachhaltige Existenzgrundlage für die Frauen, die es ihnen ermöglicht dauerhaft der bisherigen Armut zu entfliehen. Gleichzeitig wird durch die stetige Aus- und Weiterbildung der Frauen ermöglicht, Sheabutter in einer Qualität herzustellen, die höchsten internationalen Standards genügt und damit heute in den von Sekaf produzierten TAMA- Kosmetikprodukten Verwendung finden kann.

Sukzessiv wurde das Modell des „Sheabutter-Village“ umliegenden Dörfern und Gemeinden (Communities) angeboten und auf diese übertragen. Hierdurch wurde Sekaf zu einem anerkannten Marktführer und Experten, sowie oft gesuchtem Berater auch für andere, regionale Unternehmen in der globalen Shea-Industrie (Mitglied der Global Shea Alliance seit 2009). Mit der wachsenden Präsenz Sekafs in diesem internationalen Markt erkannte Sekaf, dass mit der Produktion und dem Verkauf von Kosmetikartikeln, die höheren Profite erwirtschaftet werden, dies aber mangels eigener Produktionsstätten zumeist außerhalb Ghanas.

Mit der Erkenntnis, dass sowohl der Bevölkerung, als auch der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Region mehr geholfen ist, wenn anstelle des reinen Verkaufs von Sheabutter die Kosmetikartikel zu einem Großteil selbst hergestellt werden, begann Sekaf 2009 mit der Produktion eigener Kosmetikartikel und brachte die erste Palette der TAMA- Produkte auf den Markt. Hierzu errichtete Sekaf eine eigene Fabrik im Sheabutter-Village, wodurch weitere neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen wurden und gleichzeitig neue Berufsbilder für die örtliche Bevölkerung.

Nach wie vor ist die Schaffung und Verbesserung einer stabilen Existenzgrundlage innerhalb der Gemeinschaft vor Ort erklärtes Ziel von Sekaf. Dies geschieht heute auch durch die Implementierung innovativer, sozialer Einrichtungen wie beispielsweise den „Village Savings and Loans Associations“ (VSLA`s; Einrichtung dörflicher Spar- und Darlehenspools als Mittel der Hilfe zur Selbsthilfe), dem Aufbau einer großen Anzahl ausgebildeter Facharbeitskräfte und einer Vielzahl weiterer Maßnahmen. Unter anderem hat Sekaf ein eigenes Programm namens „6 Steps to Sustainable Livelyhood“ entwickelt, durch das insbesondere die ganzheitliche und eigenverantwortliche Verbesserung der Lebenssituation der in der Shea-Industrie tätigen Frauen gefördert wird.

Bei SeKaf sind wir fest davon überzeugt, dass unser Wachstum mit dem wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehen der Frauen auf dem Land zusammenhängt. Ihr Wohlbefinden ist bei all unseren Entwicklungen und Taten immer unser Anliegen.

Dank der Unterstützung des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD) erhöhte sich die Zahl der Frauen in den Sheabutter-Villages, die in verschiedenen Stufen der Verarbeitung beteiligt sind, stetig weiter auf derzeit fast 6000 Frauen aus etwa 38 Gemeinden in fünf Distrikten im Norden Ghanas.